Artikel in BILD und BZ (Berliner Zeitung)

Berliner findet das Paradies in der Höhle auf Erden

21. April 2017
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1 Min.
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Kategorien: Alle | Publikationen | Vietnam
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Der Fotograf Malte Clavin (50) reiste 11.000 Kilometer und schoss in Vietnam atemberaubende Bilder
Hätte ich mir vor ein paar Jahren auch nicht erträumt: Ich in der BILD-Zeitung: "Karge Schluchten wechseln sich mit dicht bewachsenen Regenwäldern ab. Tiefhängende Wolken lassen die Aufnahmen mystisch wirken."

Karge Schluchten wechseln sich mit dicht bewachsenen Regenwäldern ab. Tiefhängende Wolken lassen die Aufnahmen mystisch wirken. Wir sehen die Son-Doong-Höhle (Gesprochen: Sohn-Dohn) in Vietnam. 1991 entdeckt, seit 2010 erschlossen und seit 2014 für 30 Besucher pro Jahr zugänglich. Einer von ihnen ist Malte Clavin (50) aus Kreuzberg.

Der Berliner fand das Paradies in der Höhle auf Erden!

In der BZ zeigt der Abenteurer und Fotograf seine Urlaubsbilder.

11.000 Kilometer von Berlin entfernt, im Phong-Nha-Ka-Bang-Nationalpark, liegt die größte Höhle der Welt. Der Fernsehturm passt dort der Länge nach 22-mal rein. Bis zu 200 Meter ist die Son Doong hoch. „Da fühlt man sich winzig“, sagt Malte Clavin.

Der Eingang zur Mega-Höhle liegt 50 Kilometer nördlich der Provinz-Hauptstadt Dong Hoi. Um ihn zu erreichen, absolviert Clavins Reisegruppe, darunter 20 einheimische Kofferträger, einen Tagesmarsch durch den Dschungel. Geschlafen wird in Zelten. Fünf Nächte dauert die Expedition unter Tage insgesamt.

„Es ist körperlich und psychisch herausfordernd“, sagt Clavin.

„Gleich zu Anfang mussten wir uns 80 Meter in die Tiefe abseilen. Es ging über rutschige Felsen zu einem Fluss. Als wir ihn durchquert hatten, waren meine Beine voller Blutegel.“

„Die Fotos sind wahre Schätze, die mich für immer an dieses Paradies erinnern.“

Sieben verschiedene Tierarten, darunter auch Skorpione und Fledermäuse, leben in der Grotte. Sie hat sogar ein eigenes Ökosystem mit zwei Regenwäldern.

Die Tour von Malte Clavin führt vorbei an surreal anmutenden Felsformationen, glasklaren Seen und durch enge Höhlenpassagen. „Manche waren so klein, dass ich meine Foto-Ausrüstung ablegen musste, um durchzupassen“, sagt er. „Aber trotz aller Anstrengungen: Ich würde diese Reise jederzeit wieder machen.“ Wenn nur die Kosten nicht wären… 3.500 Euro!

Clavins Fazit: „Die Fotos sind wahre Schätze, die mich für immer an dieses Paradies erinnern.“

Fotos: Malte Clavin | Text: Esther Keller

 

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Ich kann es nicht anders sagen: Das war das Geilste, was ich je gemacht habe: Die fünftägige Expedition durch eine der größten Höhlen der Welt in Vietnam. Ich bin aus dem Staunen und Schwitzen nicht mehr herausgekommen.

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