
Die untergehende Sonne hinter dem Lemaire Channel taucht alles in magische Orange- und Blautöne.

Ein Eselspinguin-Küken bettelt hartnäckig mit weit ausgestreckten Flossen nach Futter. Bald wird der Altvogel nachgeben und begehrten Krill hervorwürgen.

Eisberge verschmelzen zu einer Symphonie aus Blau und Weiß. Schmelzwasserrillen haben filigrane Muster in die Flanken gezeichnet.

Zwei Orcas drehen sich eng umschlungen durch die antarktische See – ein seltener Anblick und ein typisches Paarungszeichen. Der gelbliche Belag auf ihrer Haut stammt von Kieselalgen, die in eisigen Gewässern gedeihen.

Ein gewaltiger Eisbogen rahmt den Blick auf die dahinterliegenden Gletscher. Wellen und Schmelzwasser haben dieses Tor geschaffen – ein vergängliches Kunstwerk vor unvergänglichen, schneebedeckte Gipfeln.

Zwei Eselspinguin-Küken drängen sich unter dem wachsamen Blick des Elternvogels aneinander. Bald werden sie ihr graues Daunenkleid gegen das stromlinienförmige Federkleid der Erwachsenen tauschen.

Gefrorene Wellen zeichnen sich auf der Flanke dieses Eisbergs ab – Spuren einstiger Schmelz- und Gefrierzyklen. Das tiefe Blau der Wasserlinie markiert den Bereich ständiger Erosion.

Greenwich Island – meine Zauberinsel. Zerklüftete Felszacken durchstoßen die Gletscherdecke, während Nebelschwaden die Gipfel verhüllen. In dieser monochromen Welt aus Anthrazit und Weiß scheint die Zeit stillzustehen. Urgewaltig, unberührt, unwirklich.

Zwei Zügelpinguin-Küken schmiegen sich an den Elternvogel. Ihr grauer Flaum schützt noch nicht vor der antarktischen Kälte – erst das dichte Federkleid der Erwachsenen macht sie wasserdicht.

Zügelpinguine sausen durch die eisige See – ein elegantes Auf und Ab, das Geschwindigkeit und Luftholen vereint.

Zwei Zodiacs pflügen durch das eisige Wasser der Antarktis, während Eisschollen vorbeigleiten. Jede Ausfahrt birgt neue Entdeckungen in dieser stillen Wildnis.

In Reih und Glied stapft eine Gruppe über das Schneefeld am Meusnier Point. Nebel verschluckt den Gipfel, nur dunkle Felsnasen durchbrechen das Weiß.

Zwei Zodiacs wirken wie Spielzeuge vor der gewaltigen Gletscherfront am Meusnier Point. Spalten und Seracs türmen sich haushoch übereinander. Respektvoller Abstand ist überlebenswichtig.

Die Sonne hinter dem Lemaire Channel scheint nicht untergehen zu wollen.

Wie bunte Tupfer gleiten Kajaks durch das Eismeer von Neko Harbour. Die gewaltigen Gletscherbrüche im Hintergrund verdeutlichen die Dimension – winzig wirken die Paddler vor der zerklüfteten Eiswand, die jeden Moment kalben könnte.

Zwei Eselspinguine watscheln entlang eines Pinguin-Highways – ausgetretene Pfade, die Generationen von Vögeln in den Schnee getrampelt haben. Diese Routen verbinden Kolonie und Meer.

Arktische Stille in ihrer reinsten Form: Ein Eisberg erstrahlt im stillen Wasser von Neko Harbour.

Drei Eselspinguine nahe der Skontorp Cove.

Paradise Bay macht ihrem Namen alle Ehre. Eisberge treiben wie weiße Inseln durch das tiefblaue Wasser, dahinter türmen sich schneebedeckte Gipfel in dramatischen Schichten im zarten Licht – ein Ort wie aus einer anderen Welt.

Eine Krabbenfresserrobbe, die sich auf einer Eisscholle ausruht.

Kajakfahrer gleiten durch das Eis-Labyrinth der Paradise Bay.

Wind und Wasser haben diesen Eisberg in ein abstraktes Kunstwerk verwandelt. Die wellenförmigen Rillen erzählen von unzähligen Schmelz- und Gefrierzyklen.

Ein Riesensturmvogel gleitet knapp über die spiegelglatte See der Antarktis. Mit einer Spannweite von über zwei Metern durchstreift er die südlichen Ozeane auf der Suche nach Aas und Fisch.

Wie Skulpturen ruhen Eisberge vor der mächtigen Bergkulisse der Antarktis. Der gelbliche Himmel kündet von der tief stehenden Sonne, die kurz vor Mitternacht untergeht.

Sasha Borodin war schon mit britischen und russischen Expeditionen zu Fuss, auf Skiern und in Fahrzeugen in der Antarktis unterwegs und hat sie auch auf einem Forschungsschiff umrundet.

Hinter einem Tafeleisberg reckt ein verwitterter Eisberg spitze Zacken wie Haifischzähne gen Himmel. Die Spalten im Schelfeis erzählen von gewaltigen Kräften – hier kalben die Eisriesen, die später durch das Südpolarmeer wandern.

Zwei Eisberge in verschiedenen Verwitterungsstadien treiben vor der gewaltigen Gletscherlandschaft, jeder Eisberg erzählt seine eigene Geschichte aus Druck, Zeit und Zerfall. Beim rechten verrät das leuchtendes Blau einstmals verborgenes, uraltes Eis.

Eine Küstenseeschwalbe, der Langstrecken-Rekordhalter unter allen Tieren: Jährlich pendelt sie von Arktis zu Antarktis und erlebt zwei Sommer. Manche Vögel legen bis zu 90.000 km in 10 Monaten zurück.

Kapitän Lubo erläutert einem Gast die Funktionsweise der Schiffsstabilisatoren.

Breites Grinsen – der Polar Plunge ist geschafft! Hinter mir türmt sich die Gletscherwand, unter mir kribbelt jede Faser. Ein Moment purer Euphorie im eisigen Südpolarmeer. (Foto von Carlos Chercoles, Swan Hellenic)